Information zum heutigen und dem nächsten Treffen

Heute mussten wir kurzfristig in eine andere Gaststätte umziehen, da das Restaurant Finkenherd wegen Renovierungsarbeiten bis zum 4. März geschlossen hat und wir das erst zur Zeit des Treffens selbst erfahren haben.
Wir hoffen, dass niemand umsonst vor der Tür gestanden hat!

Das nächste Treffen findet dann am 12. März um 20 Uhr wieder im Finkenherd statt.

nächster Termin: 8. Januar

Der nächste Altenpflegestammtisch findet statt am kommenden Dienstag, den 8. Januar um 20 Uhr wie gehabt in der Gaststätte Finkenherd, Weserstr. 6a.

Die nächsten Treffen

Nachdem es im August ein Treffen außer der Reihe gegeben hat, werden die Treffen ab September jeweils am zweiten Dienstag eines jeden Monats stattfinden. D.h. die kommenden Termine in diesem Jahr sind dann der 11. 9., der 9.10., der 13.11. und der 11.12., jeweils um 20 Uhr im Insel-Restaurant Finkenherd, Weserstr. 6a.1

Besonders an warmen Tagen ist die Terrasse des Restaurants recht voll. Fragt also bei den dortigen Mitarbeiter/innen nach, falls ihr uns nicht findet.

Kostenfaktor Alte und prekäre Beschäftigung in der Pflege

„Rohe Bürgerlichkeit“ – Kostenfaktor Alte und prekäre1 Beschäftigung in der Pflege, so ist ein Artikel in der Trend-Onlinezeitung überschrieben, der unter diesem Link gelesen werden kann und die im Pflegebereich vorzufindende sehr unschöne Gemengelage zum Thema hat.

„Von skandalösen Bedingungen in Altenheimen und beschämenden Lebensverhältnissen Pflegebedürftiger zu Hause einerseits, von der mangelnden Attraktivität des Pflegeberufes und der zugespitzten Mehrfachbelastung betreuender Angehöriger andererseits berichten die Medien seit einigen Jahren regelmäßig. Ob in gängigen TV-Magazinen oder den gut verkauften Büchern des Pflegeexperten Claus Fussek und des Journalisten Markus Breitscheidel. Der Tenor: Den Hilfebedürftigen und den ausgebeuteten Pflegekräften wird das Leben zur Hölle gemacht! Der Kostendruck in der Pflege trifft die Patienten wie die dort Beschäftigten gleichermaßen! Es muss schleunigst etwas passieren! Warum kollektive Gegenwehr sich zurzeit so schwer organisieren lässt und kaum funktioniert erfahren wir jedoch von den Publizisten nicht. Ein Blick auf die gewerkschaftliche Schwäche auf diesem Feld hebt deshalb aktuell die Bedeutung des Widerstandes Einzelner – und ihrer Unterstützergruppen – um so stärker hervor.“

„Die bislang mangelhafte Organisierbarkeit der allermeisten Arbeitskräfte dort ist fatal. Denn der Pflegesektor bildet exemplarisch eine Schnittstelle von anwachsenden prekären Lohnarbeitsverhältnissen und der zunehmend elenden Existenz eines Teils der Bevölkerungsgruppe, die in Zeiten weitreichender staatlicher Ausgabenkürzungen immer offener als für die Volkswirtschaft „unproduktiv“ und damit belastender Kostenfaktor kategorisiert wird: die der alten und hilfebedürftigen Menschen. Die Brisanz des Themas ist so offenkundig wie das spürbare Desinteresse der Mehrheitsgesellschaft (…), sich dem Problem zu stellen.“

  1. „prekär“ meint die Unsicherheit z.B. in Bezug auf die Arbeitsplatzsicherheit, die Bezahlung und die Arbeitsumstände [zurück]

nächstes Treffen

Das nächste Treffen findet statt am Dienstag, den 3. Juli um 20 Uhr im Insel-Restaurant Finkenherd, Weserstr. 6a.